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Dixit

Mit Kreativität und Geschick führst Du Deine Mitspieler auf eine falsche Fährte!

3 bis 6 Spieler
ab 8 Jahre
45 Minuten Spieldauer
Für Einsteiger
Eigenständiges Spiel

Dixit – Das Spiel des Jahres 2010

Dixit, entwickelt durch den Spieleautor Jean-Louis Roubira, debütierte 2008 auf dem fränzösischen Brettspielmarkt. Seitdem wuchs das Spiel zu einem internationalen Hit heran, ausgezeichnet mit dem renommierten Preis „Spiel des Jahres“ im Jahr 2010. Dixit, ein kunstvoll designtes Kartenspiel mit Rateelementen, zeichnet sich durch einen hohen Fokus auf soziale Interaktion und Fantasie aus.

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„Wer sich die kreativste Geschichte ausdenkt und Mitspieler auf eine falsche Fährte führt, gewinnt!“

Das Ziel von Dixit

Nicht unähnlich etablierter Spieleklassiker müssen die teilnehmenden Spieler vor allem eines erreichen: möglichst viele Punkte zu sammeln, um mit diesen Punkten auf dem Spielbrett gen Ende in Führung zu geraten.

Ein erfolgreicher „Erzähler“ zeichnet sich dadurch aus, dass er so kreative und rätselhafte Äußerungen von sich lässt, dass mindestens ein Spieler aber nicht alle Spieler die ausgewählte Karte einer Runde erraten kann.

Die Mitspieler hingegen sollten durch ihre Kombinationsgabe und eventuelles Insiderwissen, dass sie mit dem „Erzähler“ teilen, die richtigen Karten erraten können. Wer zugleich eine eigene Karte zur Verfügung stellt, welche auf die Beschreibung des „Erzählers“ ideal passt, wird unter Umständen mit zusätzlichen Punkten belohnt. Also auch hier ist Kreativität gefragt.

Dixit Spielanleitung

1. Spielvorbereitung

Das beliebte französische Kartenspiel mit Rätselelementen besteht aus einem Spielbrett mit Punkteskala, sechs hölzernen Hasenspielsteinen, 36 Plättchen mit Abstimmungswerten zwischen 1-6 sowie 84 Bildkarten.

Zu Beginn des Spiels wählt sich jeder Teilnehmer einen Hasenspielstein aus und positioniert ihn auf dem Feld „0“ des Spielbretts.

„Jeder Spieler erhält 6 Karten und genauso viele Abstimmplättchen wie es Mitspieler gibt.“

Danach erhält jeder Spieler sechs Bildkarten, die er jeweils verdeckt vor sich hält. Die übergebliebenen Karten fungieren als Nachziehstapel. Abschließend wird jeder Spieler je ein Abstimmplättchen der Werte 1 bis zur maximalen Spielerzahl (bei vier Spielern erhält jeder Spieler jeweils ein Plättchen der Werte 1-4, bei sechs Spielern je ein Plättchen der Werte 1-6, etc.) ausgestattet.

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2. Der Erzähler beginnt

Reihum übernehmen die teilnehmenden Spieler die Rolle des sogenannten „Erzählers“. Seine Aufgabe ist es, eine seiner sechs Karten auszuwählen und sich dazu eine Aussage (ob ein Wort, einen kurzen Satz, einen Laut) auszudenken. Hat er sich für eine Aussage entschieden, teilt er diese seinen Mitspielern mit, ohne jedoch die ausgewählte Karte aufzudecken.

„Wähle die Karte aus Deinem Stapel, die den Aussagen vom Erzähler am Nähesten kommt.“

3. Die Mitspieler wählen die passendste Karte

Die Mitspieler nehmen die Aussage des Erzählers als Inspiration, um aus den eigenen sechs Karten auf der Hand eine möglichst zur Aussage passende Bildkarte auszuwählen.

Hat sich jeder Spieler für eine Karte entschieden, werden diese dem Erzähler übergeben. Dieser mischt seine ausgewählte Karte unter die so übergebenen Karten der anderen Mitspieler. Sind die Karten gut gemischt, werden sie in einer Reihe offen und von links nach rechts durchnummeriert vorgelegt.

„Welche Karte kommt wirklich vom Erzähler? Jeder Spieler stimmt mit den Abstimmungsplättchen ab.“

4. Die richtige Karte muss gefunden werden

Mit Ausnahme des Erzählers müssen nun alle anderen Teilnehmer erraten, welche Karte der Erzähler ursprünglich ausgewählt und mit seiner Aussage beschrieben hat. Jeder legt ein Abstimmungsplättchen passend für die so vermutete Karte verdeckt vor sich ab.

5. Der Erzähler deckt die richtige Karte auf

Nun ist es am Erzähler, die Plättchen aufzudecken und auf die so vermutete Karte zu legen. Schließlich verrät der Erzähler, welche der offenliegenden Karten seine eigens ausgewählte darstellt.

„Der Erzähler deckt auf: Welche Karte hat die meisten Punkte, welche Karte hat er gelegt?“

„Wenn Mitspieler Deine Karte für die Karte des Erzählers halten, bekommst Du Punkte!“

6. Punkte werden verteilt

Nun werden die Punkte nach dem unten aufgeführten Muster verteilt. Entsprechend der Punkte werden die Hasenspielsteine auf dem Spielbrett vorgezogen. Haben alle ihre Handkarten über den Nachziehstapel wieder auf sechs Stück aufgefüllt, beginnt der nächste Spieler als Erzähler.

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7. So wird Dixit gewonnen

Ist die letzte Karte aus dem Nachziehstapel gezogen, endet das Spiel. Wer zu diesem Zeitpunkt die meisten Punkte auf dem Spielbrett für sich zu verzeichnen hat, geht als Sieger aus der Partie hervor. Laut Packungsangabe wird mit einer Spieldauer von etwa 30 Minuten gerechnet.

Dixit Spielregeln

„Der Erzähler bekommt nur dann Punkte, wenn mindestens 1 Spieler, aber nicht alle seine Karte erraten haben.“

Wie werden die Punkte vergeben?

Nach jeder „Erzählrunde“ werden die Punkte für die Spieler bestimmt.

Drei Punkte erhält der Erzähler, wenn mindestens ein Spieler seine Karte erraten, jedoch nicht alle Spieler seine Karte erraten konnten. In diesem Fall erhalten auch all jene Spieler drei Punkte, welche die richtige Karte per Abstimmungsplättchen (oder im Fall von „Odyssey“ über die Abstimmungstafel) gewählt haben.

  • Ist es dem Erzähler hingegen nicht gelungen, das jemand seine Karte errät, oder hat er eine so einfache Aussage getätigt, das im Endeffekt jeder Spieler seine Karte gewählt hat, werden an ihn keine Punkte verteilt. Ist dies der Fall, erhalten jedoch alle anderen Spieler zwei Punkte.

Konnte ein Spieler einen anderen Spieler so von seiner Karte überzeugen, dass dieser sie mit dem entsprechenden Ablegen des Abstimmplättchens für die Karte des Erzählers hält, wird er als ursprünglicher Besitzer der Karte mit einem Punkt belohnt. Liegen mehrere Abstimmungsmarker auf seiner Karte, erhält er einen Punkt für jeden dieser Marker.

Dixit mit 3 Spielern spielen

Ein Sonderfall stellt das Spielen mit drei Spielern dar. In diesem Fall erhalten die Teilnehmer jeweils sieben Handkarten. Während der Erzähler weiterhin eine Karte seiner Hand auswählt, überreichen die anderen beiden Spieler jeweils (!) zwei Karten an den Erzähler. Damit liegen jede Runde fünf Karten auf dem Tisch.

Alternatives Punktesystem

Als Variante des Spiels bietet sich auch die in den Regeln angebotene Überarbeitung der Punktevergabe an. Tritt der besondere Fall ein, das exakt ein Spieler die Karte des Erzählers richtig errät, können in dieser alternativen Variante vier statt drei Punkte verteilt werden. Damit werden besonders kreative Erzähler und besonders scharfsinnige „Ratende“ belohnt.

Pantomime frischt das Spiel auf

Um das Spielerlebnis aufzufrischen empfehlen die Spielentwickler außerdem, in einer Variante Pantomime oder Gesang zuzulassen. Der Erzähler darf den Inhalt seiner Karte so pantomimisch oder per Gesang darstellen. So ist eine besonders lustige Runde des Kartenspiels garantiert.

Dixit Erweiterungen & Versionen

Das Grundspiel

„Die Auswahl an Erweiterungen für Dixit ist üppig: Insgesamt 7 Erweiterungen mit neuen Kartendesigns von verschiedenen Künstlern stehen zur Auswahl. Eine der Erweiterungen stellt sogar ein komplett eigenständiges Spiel dar.“

Dixit Quest

Wer das Erlebnis des Basisspiels einer Erfrischungskur unterziehen möchte, kann unter anderem auf die Erweiterung „Quest“ zurückgreifen. Mit „Quest“ wird für Spieler von Dixit ein Kartenset inklusive 84 neuer Designs angeboten. Nicht mitgeliefert in der kompakten Verpackung werden das Spielbrett und das Spielbrett des Originalspiels, das hier – wie auch bei allen anderen Erweiterungen bis auf „Odyssey“ – vorausgesetzt wird.

Dixit Journey

Ähnlich wie bei Quest liefert „Journey“ 84 neue Kartenmotive für das heimische Dixit-Erlebnis. Erweitert wird das Repertoire durch neue, farbenfrohe und surrealistische Bildmotive. Wie auch „Quest“ soll „Journey“ dabei helfen, dass sich das ursprünglich auf 84 Karten limitierte Spielerlebnis nicht zu sehr wiederholt.

Dixit Daydreams

84 neue Kartendesigns für das preisgekrönte Basisspiel von Jean-Louis Roubira präsentiert auch die Erweiterung „Daydreams“. Designed wurden die Motive durch den Künstler Franck Dion. Wer „Daydreams“ spielen möchte, benötigt entweder das Basisspiel oder die Erweiterung „Dixit Odyssey“.

Dixit Memories

Inspiriert von „Erinnerungen“ sind die Bilddarstellungen der Erweiterung „Memories“. Auch dieses Kartenset verfügt über insgesamt 84 neue Kartenm, die das Basisspiel von Jean-Louis Roubira zu erweitern wissen. Designt wurden die Motive durch die Künstler Carine Hinder und Jérôme Pelissier.

Dixit Revelations

Die Künstlerin Marina Coudray zeichnet sich verantwortlich für die kunstvollen Motive der Erweiterung „Revelations“. Hervor stechen Darstellungen, die von Art Deco und moderner sowie surrealer Kunst beeinflusst wurden und so ein ungewöhnliches Dixit-Erweiterungsset bilden. Auch „Revelations“ liefert 84 Karten, um das Spielerlebnis des Basisspiels zu erweitern.

Dixit Harmonies

Harmonische Farben und Designs präsentieren sich in auf den Kartenmotiven der Erweiterung „Harmonies“. Kreativ verantwortlich ist der Künstler Paul Echegoyen für die 84 Karten, welche das beliebte Spiel kunstvoll zu erweitern wissen.

Dixit Odyssey

Besonderheit der Erweiterung „Odyssey“ ist, dass sie sich losgelöst vom Basisspiel spielen lässt. Diese Edition verfügt über einen eigenen Punktestandanzeiger, Abstimmungstafeln sowie genug Platz in der Spielschachtel, um drei zusätzliche Kartenerweiterungssets zu lagern und transportieren.

„Dixit Odyssey ist ein eigenständiges Spiel für besonders große Spielrunden.“

Natürlich bietet „Odyssey“ auch 84 neue Kartendesigns, die den Spielinhalt ergänzen. 2011 erschien diese Erweiterung des „Spiel des Jahres 2010“. Inhaltlich bleiben die Regeln des Spiels äquivalent zum Basisspiel, wieder sollte ein Erzähler durch kunstvolle Äußerungen auf ein Kartendesign anspielen, das andere Spieler erraten dürfen. Spielbar ist „Odyssey“ diesmal allerdings für bis zu 12 Spieler – und eignet sich damit mehr als das Basisspiel für große Feierlichkeiten oder Familienabende.

Trivia zum Spiel Dixit

Dixit mit zwei Spielern spielen

In der Spielanleitung des Spiels ist Dixit mit zwei Spielern eigentlich nicht vorgesehen. Das liegt auch daran, dass der Mitspieler des Erzählers sofort weiß, welche Karte nicht von ihm, sondern vom Erzähler stammt.

„Mit nur 2 Spielern müssen einige Spielregeln verändert werden.“

Trotzdem haben sich einige Nutzer fernab der offiziellen Regeln an Zweispielervarianten versucht. Unter anderem lösen einige Spieler das geschilderte Problem dadurch, dass der Erzähler mehrere Karten herausgibt, aus der eine oder mehrere erraten werden müssen.

Allerdings gibt es bei so ziemlich jeder dieser Varianten entweder Probleme mit der Punkteverteilung oder dem Erraten der Karte. Das Spielerlebnis einer Zweispielervariante unterscheidet sich deutlich von den vorgesehenen Dixit-Varianten ab drei Spielern. Allerdings unterstreichen auch die Spieldesigner, dass es niemanden aufhalten sollte, neue Spielvarianten des fantasievollen Kartenspiels aus Frankreich für sich zu entwickeln.

Dixit mit 6 und mehr Spielern

Weniger problematisch ist die Spielvariante mit mehr als sechs Spielern. Für diesen Fall wurde die Erweiterung „Odyssey“ entwickelt, die für drei bis zwölf Spieler vorgesehen ist. Durch die zwölf Punktestandanzeiger können entsprechend viele Spieler mitspielen. Wenn man sich weitere Punktestandanzeiger oder vergleichbare Punktezähler organisieren kann, ist das Spielen gar mit mehr Spielern möglich.

„Dixit Odyssey ist ideal für große Spielerunden mit bis zu 12 Spielern.“

Wer jedoch mit einer großen Zahl von Spielern Dixit genießen möchte, sollte entsprechend viele Karten zur Verfügung haben. Idealerweise sollte Odyssey in diesem Fall durch zusätzliche Erweiterungskarten – ob von der Erweiterung „Quest“, „Journey“, „Memories“ oder anderen, bleibt dem Spieler natürlich selbst überlassen – ergänzt werden.

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